Labor
Im ersten Stock entwickeln wir C-41 sowie Schwarz-Weiß-Filme im 135er- und 120er-Format selbst. Die Bearbeitungszeit für die C-41-Entwicklung beträgt in der Regel einen Tag, für Schwarz-Weiß-Filme bis zu einer Woche. Zum Scannen verwenden wir einen Noritsu HS-1800 und zum Drucken einen Epson Surelab 1000d.Entwicklung
135 / 120: CHF 10.–
Scan (JPG)
135 Normal 10.– / Highres 25.–
120 Normal 15.– / Highres 25.–
Tiff-Dateien + CHF 5.– zusätzlich pro Film
Dateiübergabe per WeTransfer, AirDrop oder Transfer auf Datenträger bei Abholung.
Normale Scans sind ideal für Standardausdrucke bis 10×15 cm, zum Archivieren, Teilen auf Social Media und zur Betrachtung auf Bildschirmen, für die allermeisten Anwendungen sind sie vollkommen ausreichend.
High-Res-Scans sind für grosse Ausdrucke, aufwendige Retuschen, professionelle Produktionen und starke Zuschnitte gedacht, bei denen jedes Detail zählt.
Film/Lab FAQ
Ihre Bilder sehen anders aus als erwartet? Meistens verrät der Film selbst, was passiert ist. Legen Sie Ihre Negative oder Scans daneben und vergleichen Sie.
Hier sind die häufigsten Auffälligkeiten und wie Sie sie selbst erkennen.
Alle gezeigten Fehlerbilder stammen übrigens aus dem Archiv unseres Fotohaus-Teams. Sie zeigen: Auch uns gelingt nicht jede Aufnahme perfekt und genau daraus lernt man.
Sind am Filmrand kleine Zahlen und der Filmname sichtbar? Dann wurde der Film korrekt entwickelt, aber nicht belichtet. Fehlen auch diese Randmarkierungen, könnte der Fehler bei der Entwicklung entstanden sein.
Achten Sie beim Einlegen darauf, ob sich die Rückspulkurbel beim Filmtransport mitdreht.
Wiederholen sich die Streifen regelmässig am Filmrand, ist häufig die Rückwand oder eine Lichtdichtung undicht. Unregelmässige Lichtspuren können auf ein Problem mit dem Verschluss hinweisen. Rote oder orangefarbene Spuren entstehen meist durch Licht von der Rückseite, helle oder weisse Spuren eher durch Licht von vorne.
Lassen Sie die Lichtdichtungen/Kamera überprüfen
Sind auf dem gesamten Film jeweils zwei Aufnahmen übereinander zu sehen, wurde der Film möglicherweise zweimal verwendet oder die Kamera war auf Mehrfachbelichtung eingestellt.
Für das nächste Mal: Kennzeichnen Sie belichtete Filme sofort und überprüfen Sie vor dem Fotografieren den eingestellten Aufnahmemodus.
Sind die Abstände zwischen den Bildern ungleichmässig oder schieben sich die Bildränder ineinander, transportiert die Kamera den Film nicht gleichmässig weiter.
Für das nächste Mal: Meist liegt ein Problem mit dem Filmtransport vor. Bringen Sie die Kamera zur Überprüfung vorbei.
Einzelne vollständig dunkle Bilder entstehen häufig bei Aufnahmen mit zu wenig Licht order durch einen aufgesetzten Objektivdeckel.
Für das nächste Mal: Verwenden Sie bei wenig Licht ein Stativ und eine längere Belichtungszeit. Prüfen Sie vor der Aufnahme, ob der Objektivdeckel entfernt wurde.
So können Sie es prüfen: Betrifft die Lichtspur nur das erste oder die ersten beiden Bilder, handelt es sich meist um den Filmanfang, der beim Einlegen kurz dem Licht ausgesetzt war. Das ist normal.
Für das nächste Mal: Transportieren Sie den Film nach dem Einlegen weiter, bis der bereits belichtete Filmanfang vollständig aufgespult ist.
Sind die Bilder gleichmässig weich, wurden sie möglicherweise verwackelt oder mit einer zu langen Belichtungszeit aufgenommen. Gezogene Streifen deuten auf Bewegung hin. Ist ein anderer Bereich scharf, aber nicht das Hauptmotiv, wurde falsch fokussiert.
Ist der gesamte Film gleichmässig zu dunkel oder zu hell, waren möglicherweise die Filmempfindlichkeit (ISO/ASA) oder die Belichtung falsch eingestellt. Auch eine leere Batterie im Belichtungsmesser kann die Ursache sein. Unterscheidet sich die Helligkeit von Bild zu Bild, wurde die Belichtung bei den einzelnen Aufnahmen unterschiedlich gemessen.
Für das nächste Mal: Stellen Sie die Filmempfindlichkeit passend zum eingelegten Film ein. Nutzen Sie bei Bedarf eine Belichtungsmesser-Anwendung und stimmen Sie Blende und Belichtungszeit aufeinander ab.
Wirken Innenaufnahmen orange bei Glühlampen oder grünlich bei Leuchtstoffröhren, während Aufnahmen bei Tageslicht normal aussehen, liegt es an der Lichtquelle und nicht an einem Defekt. Dieses Verhalten ist bei Film normal.
Liegt ein grauer Schleier oder ein wellenförmiges Muster über allen Bildern und wurde der Film auf einer Flugreise mitgeführt, kann ein Sicherheitskontrollgerät die Ursache sein. Moderne CT-Geräte können Filme unabhängig von ihrer Empfindlichkeit beschädigen.
Für das nächste Mal: Bitten Sie am Flughafen um eine Kontrolle von Hand und lassen Sie den Film möglichst nicht durch ein Röntgen- oder CT-Gerät laufen.
Verschobene Farben, geringer Kontrast und eine stärkere Körnung sind typisch für abgelaufenen oder zu warm gelagerten Film.
Für das nächste Mal: Belichten Sie abgelaufenen Film etwas grosszügiger. Als grobe Faustregel gilt etwa eine zusätzliche Blendenstufe pro Jahrzehnt nach Ablaufdatum. Lagern Sie Film kühl und trocken.
Befindet sich ein schwarzer Fleck auf jedem Bild an genau derselben Stelle, liegt wahrscheinlich Schmutz im Inneren der Kamera vor.
Weisse Punkte, die an unterschiedlichen Stellen erscheinen, entstehen meist durch Staub beim Scannen.
Für das nächste Mal: Lassen Sie das Innere der Kamera reinigen. Bei weissen Punkten oder streifen melden Sie sich bitte bei uns, damit wir die Negative prüfen können und bei bedarf die Bilder erneut scannen.
Durchgehende helle Linien in Laufrichtung, die auf jedem Bild an derselben Stelle erscheinen, werden meist durch ein Staubkorn oder einen Fremdkörper im Filmkanal der Kamera verursacht. Scharfe helle streifen sind Kratzer, Diffuse gleichmässige Striemen deuten auf Staub beim scanner hin.
Für das nächste Mal: Bringen Sie den nächsten Film zur Kontrolle mit. Tritt derselbe Kratzer erneut auf, sollte der Filmkanal der Kamera gereinigt werden.
Feine, verzweigte Linien, die wie ein Spinnennetz oder kleine Blitze aussehen, entstehen meist durch eine statische Entladung im Film. Ursache können sehr trockene Luft oder ein zu schneller Filmtransport sein. Besonders anfällig sind erfahrungsgemäss CineStill-Filme und Fomapan 100.
bild quelle: CineStill
Für das nächste Mal: Transportieren und spulen Sie den Film langsam und gleichmässig. Bei sehr trockener Luft sollte der Film besonders vorsichtig gehandhabt werden.
Wir entwickeln nach einem streng kontrollierten Prozess und machen selten Fehler. Passiert uns doch einer, kommunizieren wir das offen
Die allermeisten Auffälligkeiten entstehen aber in der Kamera oder bei der Aufnahme, und das lässt sich fast immer beheben. Bringen Sie Kamera und Film vorbei: Wir prüfen Transport, Dichtungen und Verschluss und zeigen Ihnen, woran es lag.
Scan-Qualität im Vergleich – mit der Maus darüberfahren oder mit dem Finger berühren, um die Lupe zu sehen